Neuseeland Südinsel 2025
Nelson
In Picton steht eines der letzten Segelschiffe, welche Siedler von England nach Neuseeland gebracht hatte, die Edwin Fox. Das Schiff ist heute leider nicht mehr so gut erhalten. Es wurde im Laufe der Jahre umgebaut und als Fracht- später als Kühlschiff verwendet, bevor es dann lange Zeit in der Bucht von Picton lag. Ein paar Freiwillige hatten es in den Hafen geschleppt und seine Geschichte recherchiert. Das Schiff wird fortlaufend revidiert und wieder aufgebaut. Dies wird meiner Meinung aber noch ein paar Jahre dauern. Es wurde in Kalkutta Indien gebaut, wie viele Schiffe seiner Zeit. Im Vergleich dazu sind die heutigen Kreuzfahrtschiffe riesige schwimmende Paläste.
Wir fahren über die kurvige Strasse nach Nelson und geniessen die schönen Ausblicke in die Sounds (Fjorde).
Alle Freedom Campingplätze sind mit WC ausgestattet.
In Nelson besichtigen wir ein Dorfnachbau aus vergangener Zeit. Leider ist viel geschlossen. Ein altes Reiseunternehmen hat in einer Halle ihre ehemaligen Busse ausgestellt. Der mit Lammfellen finde ich hygienisch sehr speziell 😬
In Picton steht eines der letzten Segelschiffe, welche Siedler von England nach Neuseeland gebracht hatte, die Edwin Fox. Das Schiff ist heute leider nicht mehr so gut erhalten. Es wurde im Laufe der Jahre umgebaut und als Fracht- später als Kühlschiff verwendet, bevor es dann lange Zeit in der Bucht von Picton lag. Ein paar Freiwillige hatten es in den Hafen geschleppt und seine Geschichte recherchiert. Das Schiff wird fortlaufend revidiert und wieder aufgebaut. Dies wird meiner Meinung aber noch ein paar Jahre dauern. Es wurde in Kalkutta Indien gebaut, wie viele Schiffe seiner Zeit. Im Vergleich dazu sind die heutigen Kreuzfahrtschiffe riesige schwimmende Paläste.
Wir fahren über die kurvige Strasse nach Nelson und geniessen die schönen Ausblicke in die Sounds (Fjorde).
Alle Freedom Campingplätze sind mit WC ausgestattet.
In Nelson besichtigen wir ein Dorfnachbau aus vergangener Zeit. Leider ist viel geschlossen. Ein altes Reiseunternehmen hat in einer Halle ihre ehemaligen Busse ausgestellt. Der mit Lammfellen finde ich hygienisch sehr speziell 😬
Richmont
In Neuseeland stehen viele alte Autos, Busse, Camper in den Gärten der Häuser und vergammeln. Bei uns wird vieles irgend wann mal ins Ausland verkauft, hier bleibt alles auf der Insel. Viele Kiwis haben auch schöne restaurierte Oldtimer, was wir auf unserer bisherigen Reise so nirgends gesehen hatten. Deshalb gibt es auch viele Oldtimermuseen für Autos und Traktoren. Das in Richmont ist sehr schön aufbereitet und die Autos glänzen, als ob sie gerade aus der Fabrik gefahren wurden. Da stehen Modelle wie der Cadillac mit einem V16 !! Motor oder der schnellste Mini Cooper.
Wir übernachten wieder mal auf einem Campingplatz und lernen Sandrine und Sam aus Lyon kennen.
Weiter geht's Richtung Nordwesten ins Felsenlabyrinth. Zum Glück haben wir einen Plan mitgenommen, denn sonst wird es schwierig da wieder raus zu finden.
In Neuseeland stehen viele alte Autos, Busse, Camper in den Gärten der Häuser und vergammeln. Bei uns wird vieles irgend wann mal ins Ausland verkauft, hier bleibt alles auf der Insel. Viele Kiwis haben auch schöne restaurierte Oldtimer, was wir auf unserer bisherigen Reise so nirgends gesehen hatten. Deshalb gibt es auch viele Oldtimermuseen für Autos und Traktoren. Das in Richmont ist sehr schön aufbereitet und die Autos glänzen, als ob sie gerade aus der Fabrik gefahren wurden. Da stehen Modelle wie der Cadillac mit einem V16 !! Motor oder der schnellste Mini Cooper.
Wir übernachten wieder mal auf einem Campingplatz und lernen Sandrine und Sam aus Lyon kennen.
Weiter geht's Richtung Nordwesten ins Felsenlabyrinth. Zum Glück haben wir einen Plan mitgenommen, denn sonst wird es schwierig da wieder raus zu finden.
Golden Bay
Weiter geht's zu den Waikoropupu Springs, wo das Wasser glasklar als Quelle aus dem Boden quillt, dann als Fluss Richtung Meer fliesst. Dies ist ein Maori Heiligtum und man darf leider nicht drin baden. Auf dem Schild steht jeglicher Wasserkontakt oder mitnehmen davon ist verboten. Hoppla.
In Takaka sehen wir morgens ein paar Autos mit alten Motocross Maschinen aufgeladen. Da will Carmen natürlich sofort wissen was da los ist 😅✌️. Es findet ein Rennen statt mit Töffs gebaut vor 1980. Das muss sie natürlich sofort sehen und die Begeisterung steht ihr ins Gesicht geschrieben.
Die Golden Bay ist schön mit Sandstrand und wir schwimmen wieder mal im Meer, das gar nicht mal sooo kalt ist. Hier gibt es offenbar Blaupinguine. Wir entdecken jedoch keine. Diese kommen eh erst am Abend an Land.
Etwas weiter östlich hatten wir die gefährliche Qualle "Portugiesische Galeere" im Meer entdeckt, hier hat es zum Glück keine.
Das in den Wäldern sind übrigens keine Palmen, sondern grosse Farne die überall wachsen.
Weiter geht's zu den Waikoropupu Springs, wo das Wasser glasklar als Quelle aus dem Boden quillt, dann als Fluss Richtung Meer fliesst. Dies ist ein Maori Heiligtum und man darf leider nicht drin baden. Auf dem Schild steht jeglicher Wasserkontakt oder mitnehmen davon ist verboten. Hoppla.
In Takaka sehen wir morgens ein paar Autos mit alten Motocross Maschinen aufgeladen. Da will Carmen natürlich sofort wissen was da los ist 😅✌️. Es findet ein Rennen statt mit Töffs gebaut vor 1980. Das muss sie natürlich sofort sehen und die Begeisterung steht ihr ins Gesicht geschrieben.
Die Golden Bay ist schön mit Sandstrand und wir schwimmen wieder mal im Meer, das gar nicht mal sooo kalt ist. Hier gibt es offenbar Blaupinguine. Wir entdecken jedoch keine. Diese kommen eh erst am Abend an Land.
Etwas weiter östlich hatten wir die gefährliche Qualle "Portugiesische Galeere" im Meer entdeckt, hier hat es zum Glück keine.
Das in den Wäldern sind übrigens keine Palmen, sondern grosse Farne die überall wachsen.
Blenheim
Auf dem Weg an die Ostküste fahren wir durch die Gegend von Marlborough die als grösste Weingegend Neuseelands gilt. Bis in die 1970er Jahre dachte man, dass es hier nicht geeignet sei Reben zu züchten, aber heute zeigt sich ein anderes Bild. Hier reihen sich tausende an tausende von Rebenreihen. Eine riesige Fläche mit grossen industriellen Kellereien. In vielen Feldern stehen dieselbetriebene Propeller die bei Frostgefahr eingeschaltet werden und so etwas Luftzug produzieren um die Blüten und Trauben vor der Kälte zu schützen.
In Renwick sehen wir zufällig die Argosy, ein Frachtflugzeug aus den 1960er Jahren, das nun aber in Rente ist. Sofort anhalten und anschauen 😁👍. Der private Eigentümer Paul und sein Freund John nehmen gerade daran ein paar Arbeiten vor. Sie zeigen uns mit Freude ihren Schatz. Es konnte sogar eine Passagierkapsel in den Frachtraum gefahren werden um Personen zu transportieren. Dieser Fliegertyp wurde auch für militärische Zwecke verwendet. Im Cafe nebenan, arbeitet Marianne aus Pfäffikon ZH. Sie lebt hier seit 2022 mit ihrem Freund. Vorher führte sie 40Jahre in Botswana ein Safaricamp.
Auf einem DOC-Platz am Meer stellt sich noch ein Schweizer neben uns, der hier eine Möbelschreinerei speziell für Sofas hat. Seine Eltern sind mit ihm, als er fünf Jahre alt war, 1958 ausgewandert. Sie hatten früher in Weinfelden an der Austrasse 15 gelebt. Zudem ist er Präsident des Schweizer Clubs von Hamilton. In Neuseeland sind offenbar 7000 Schweizer gemeldet.
Auf dem Weg an die Ostküste fahren wir durch die Gegend von Marlborough die als grösste Weingegend Neuseelands gilt. Bis in die 1970er Jahre dachte man, dass es hier nicht geeignet sei Reben zu züchten, aber heute zeigt sich ein anderes Bild. Hier reihen sich tausende an tausende von Rebenreihen. Eine riesige Fläche mit grossen industriellen Kellereien. In vielen Feldern stehen dieselbetriebene Propeller die bei Frostgefahr eingeschaltet werden und so etwas Luftzug produzieren um die Blüten und Trauben vor der Kälte zu schützen.
In Renwick sehen wir zufällig die Argosy, ein Frachtflugzeug aus den 1960er Jahren, das nun aber in Rente ist. Sofort anhalten und anschauen 😁👍. Der private Eigentümer Paul und sein Freund John nehmen gerade daran ein paar Arbeiten vor. Sie zeigen uns mit Freude ihren Schatz. Es konnte sogar eine Passagierkapsel in den Frachtraum gefahren werden um Personen zu transportieren. Dieser Fliegertyp wurde auch für militärische Zwecke verwendet. Im Cafe nebenan, arbeitet Marianne aus Pfäffikon ZH. Sie lebt hier seit 2022 mit ihrem Freund. Vorher führte sie 40Jahre in Botswana ein Safaricamp.
Auf einem DOC-Platz am Meer stellt sich noch ein Schweizer neben uns, der hier eine Möbelschreinerei speziell für Sofas hat. Seine Eltern sind mit ihm, als er fünf Jahre alt war, 1958 ausgewandert. Sie hatten früher in Weinfelden an der Austrasse 15 gelebt. Zudem ist er Präsident des Schweizer Clubs von Hamilton. In Neuseeland sind offenbar 7000 Schweizer gemeldet.
Kaikoura
Auf dem Weg nach Kaikoura entdecken wir nicht nur Seehunde, auch ein Kaninchen hüpft vor uns in den sicheren Wald. Die Seehunde sonnen sich auf den Steinen und die Jungen planschen im Wasser.
Heute geht's mit dem Boot auf Whale watching Tour. Wir bekommen fünf Pottwale vor die Linse. Auf dem Rückweg begleitet uns eine ganze Schule Delfine. Es sind bestimmt über hundert Tiere die für uns hohe Sprünge in die Luft und Saltos vorführen. Wunderbar anzuschauen.
Kaikouna war eine grosse Walfangstation von 1820-1860, danach waren fast alle Wale getötet. Sie wurden vor allem wegen ihres Fettes welches als Schmierstoff und ihr Öl für Lampen gefangen. Heute erholt sich ihr Bestand langsam wieder.
Viele Neuseeländer leben in Einfamilienhäusern, besitzen ein Wohnmobil oder Wohnwagen und ein Boot.
Auf dem Weg nach Kaikoura entdecken wir nicht nur Seehunde, auch ein Kaninchen hüpft vor uns in den sicheren Wald. Die Seehunde sonnen sich auf den Steinen und die Jungen planschen im Wasser.
Heute geht's mit dem Boot auf Whale watching Tour. Wir bekommen fünf Pottwale vor die Linse. Auf dem Rückweg begleitet uns eine ganze Schule Delfine. Es sind bestimmt über hundert Tiere die für uns hohe Sprünge in die Luft und Saltos vorführen. Wunderbar anzuschauen.
Kaikouna war eine grosse Walfangstation von 1820-1860, danach waren fast alle Wale getötet. Sie wurden vor allem wegen ihres Fettes welches als Schmierstoff und ihr Öl für Lampen gefangen. Heute erholt sich ihr Bestand langsam wieder.
Viele Neuseeländer leben in Einfamilienhäusern, besitzen ein Wohnmobil oder Wohnwagen und ein Boot.
Lake Pukaki
Neben unserem Campingplatz in Ashburton befindet sich ein Museum für alte Maschinen. Ich mach mal einen kleinen Rundgang. Von Dampflokomotiven über Traktoren bis sonstigem alten Gerümpel findet man hier alles 😁✌️. Wie mir eine Führerin erzählt, wurden früher die alten Dampfloks, welche nicht mehr gebraucht wurden, einfach bei einem Fluss von den Geleisen gekippt und da liegen gelassen. Heute werden diese wieder ausgegraben und restauriert.
Der Lake Pukaki ist mit seiner hellblauen Farbe sehr aussergewöhnlich. Die Farbe entsteht, wenn sich das Sonnenlicht an den kleinen Mineralplättchen, welche vom Gletscherschmelzwasser mitgespült werden, reflektiert wird. Wunderschön... Natürlich bade ich darin und es ist nicht mal sooo kalt.
Heute gönnen wir uns was sehr aussergewöhnliches: Einen Flug im Doppeldecker. Und das noch über dem blauen See, fantastisch. Die Maschine ist aus dem Jahre 1967 und macht richtig Lärm. Der Luftwiderstand bei nur gerade mal 150 km/h ist gewaltig, aber der Propeller hilft da natürlich mit. Von hier oben sieht man eindrücklich wie die Oberfläche der Erde dreidimensional ist. Hügel und Tiefen sind super zu erkennen. Der Pilot Chris startet und landet seidenweich mit seinem Schmuckstück. Danke für das einmalige Erlebnis.
Neben unserem Campingplatz in Ashburton befindet sich ein Museum für alte Maschinen. Ich mach mal einen kleinen Rundgang. Von Dampflokomotiven über Traktoren bis sonstigem alten Gerümpel findet man hier alles 😁✌️. Wie mir eine Führerin erzählt, wurden früher die alten Dampfloks, welche nicht mehr gebraucht wurden, einfach bei einem Fluss von den Geleisen gekippt und da liegen gelassen. Heute werden diese wieder ausgegraben und restauriert.
Der Lake Pukaki ist mit seiner hellblauen Farbe sehr aussergewöhnlich. Die Farbe entsteht, wenn sich das Sonnenlicht an den kleinen Mineralplättchen, welche vom Gletscherschmelzwasser mitgespült werden, reflektiert wird. Wunderschön... Natürlich bade ich darin und es ist nicht mal sooo kalt.
Heute gönnen wir uns was sehr aussergewöhnliches: Einen Flug im Doppeldecker. Und das noch über dem blauen See, fantastisch. Die Maschine ist aus dem Jahre 1967 und macht richtig Lärm. Der Luftwiderstand bei nur gerade mal 150 km/h ist gewaltig, aber der Propeller hilft da natürlich mit. Von hier oben sieht man eindrücklich wie die Oberfläche der Erde dreidimensional ist. Hügel und Tiefen sind super zu erkennen. Der Pilot Chris startet und landet seidenweich mit seinem Schmuckstück. Danke für das einmalige Erlebnis.
Twizel
Nach unserem Flugabenteuer unternehmen wir eine kleine Wanderung zu den Gletscherseen Lake Hooker und Tasman. Viele hatten offenbar die gleiche Idee wie wir... 😳😁 Ihr Wasser ist milchig trübe und vermutlich saukalt. Eine junge Frau wagt sogar einen schwumm im See. Mir ist es zu kalt oder besser gesagt zu windig um ins eisige Kalt zu steigen. Der Weg führt über drei Hängebrücken und die Aussicht auf das ewige Eis ist eindrücklich. Vor den Wackelbrücken hat Carmen noch Respekt, aber nach zwei Jahren reisen mit mir, meistert sie das mit Bravour.
Eindrücklich oder eher nachdenklich stimmt mich, dass viele Asiaten auch in dieser frischen Bergluft ihre Maske tragen. Auch sind viele komplett verhüllt um sich vor der Sonne zu schützen. Ob das nicht ein wenig übertrieben ist?
Nach unserem Flugabenteuer unternehmen wir eine kleine Wanderung zu den Gletscherseen Lake Hooker und Tasman. Viele hatten offenbar die gleiche Idee wie wir... 😳😁 Ihr Wasser ist milchig trübe und vermutlich saukalt. Eine junge Frau wagt sogar einen schwumm im See. Mir ist es zu kalt oder besser gesagt zu windig um ins eisige Kalt zu steigen. Der Weg führt über drei Hängebrücken und die Aussicht auf das ewige Eis ist eindrücklich. Vor den Wackelbrücken hat Carmen noch Respekt, aber nach zwei Jahren reisen mit mir, meistert sie das mit Bravour.
Eindrücklich oder eher nachdenklich stimmt mich, dass viele Asiaten auch in dieser frischen Bergluft ihre Maske tragen. Auch sind viele komplett verhüllt um sich vor der Sonne zu schützen. Ob das nicht ein wenig übertrieben ist?
Haast Pass
Wir fahren von der Ostküste über den Haast Pass an die Westküste. Mich erstaunt, dass viele Brücken in ganz Neuseeland nur einspurig sind. Um die Geschwindigkeit zu bremsen oder das Gewicht zu reduzieren? Die Bauweise ist somit sicher einfacher und günstiger. Auch hier stehen noch viele Autos auf den Wiesen bei verlassenen Häusern und vergammeln langsam. Gerade haben wir den 250'000 km mit dem Nissan Caravan GX erreicht. Er leistet uns gute Dienste und schnurrt wie ein Kätzchen und kein Tröpfchen Öl am Boden. Das kennen wir bei unserem Landy anders 😁. Sein Verbrauch liegt übrigens bei gut 12 Litern Benzin pro 100 km.
Die Freedomcamps sind in dieser Gegend dünn gesät und so müssen wir halt auf Bezahlplätzen schlafen 😒. Wildcampen ist in Neuseeland nicht so erwünscht, da das Land von Campern "verseucht" ist. Auf vielem Parkplätzen ist ein Schild mit "no camping" angebracht.
Die Gegend an der Westküste wirkt tropisch mit viel dichtem grünen Wald. Die Temperaturen sind jedoch kühl und es regnet viel, vorallem in den Bergen, welche auch hier bis 3700müM hoch sein können. Das Meer ist eher wellig, kalt und läd nicht zum schwimmen ein. Das machen wir mehr in Seen oder Bächen... wenn wir uns wieder mal waschen müssen ✌️😁.
Die beiden Gletscher Fox und Franz Josef ziehen viele Touristen an. Wir lassen diese aus und gönnen uns dafür eine Kanufahrt in Okarito. Der Vermieter ist sehr nett und erklärt uns alles. Die Fahrt geht durch die Meerlagune und weiter in einen Seitenarm eines Flusses. Beim Rückweg frischt der Gegenwind etwas auf und es wellt vom Meer hinein. Am Schluss sind wir froh angekommen zu sein und geniessen noch einen Kaffee bei Gemma und Baz den Besitzern.
Wir fahren von der Ostküste über den Haast Pass an die Westküste. Mich erstaunt, dass viele Brücken in ganz Neuseeland nur einspurig sind. Um die Geschwindigkeit zu bremsen oder das Gewicht zu reduzieren? Die Bauweise ist somit sicher einfacher und günstiger. Auch hier stehen noch viele Autos auf den Wiesen bei verlassenen Häusern und vergammeln langsam. Gerade haben wir den 250'000 km mit dem Nissan Caravan GX erreicht. Er leistet uns gute Dienste und schnurrt wie ein Kätzchen und kein Tröpfchen Öl am Boden. Das kennen wir bei unserem Landy anders 😁. Sein Verbrauch liegt übrigens bei gut 12 Litern Benzin pro 100 km.
Die Freedomcamps sind in dieser Gegend dünn gesät und so müssen wir halt auf Bezahlplätzen schlafen 😒. Wildcampen ist in Neuseeland nicht so erwünscht, da das Land von Campern "verseucht" ist. Auf vielem Parkplätzen ist ein Schild mit "no camping" angebracht.
Die Gegend an der Westküste wirkt tropisch mit viel dichtem grünen Wald. Die Temperaturen sind jedoch kühl und es regnet viel, vorallem in den Bergen, welche auch hier bis 3700müM hoch sein können. Das Meer ist eher wellig, kalt und läd nicht zum schwimmen ein. Das machen wir mehr in Seen oder Bächen... wenn wir uns wieder mal waschen müssen ✌️😁.
Die beiden Gletscher Fox und Franz Josef ziehen viele Touristen an. Wir lassen diese aus und gönnen uns dafür eine Kanufahrt in Okarito. Der Vermieter ist sehr nett und erklärt uns alles. Die Fahrt geht durch die Meerlagune und weiter in einen Seitenarm eines Flusses. Beim Rückweg frischt der Gegenwind etwas auf und es wellt vom Meer hinein. Am Schluss sind wir froh angekommen zu sein und geniessen noch einen Kaffee bei Gemma und Baz den Besitzern.
Christchurch
Auf der Passhöhe entdecken wir das antike Hotel Otira Stagecoach mit allerlei altem Zeugs ausgestellt. Alle WC, Bäder und Zimmer sind im ursprünglichen Stil erhalten. Da kann man lange durch die Gänge stöbern und immer wieder Neues entdecken.
Wir fahren nach Christchurch auf den Campingplatz, denn nun heisst es Büssli putzen und Koffer packen. Wir haben zum Glück noch etwas Zeit, geniessen den Pool, lesen in unseren Büchern.
In der Stadt besichtigen wir das Museum der Neuseeländischen Air Force. Hier sind viele ihrer Schmuckstücke ausgestellt und die Geschichte der Streikräfte wird erzählt. Am Nachmittag geht's zur Earthquake City. Ein Gedenkplatz und Ausstellung über das schwere Erdbeben welches die Stadt im Jahre 2011 heimgesucht hatte und viele Menschenleben gekostet hatte. Wenn man diese Geschichte kennt, erkennt man heute noch beschädigte Gebäude und Baulücken aus dieser Katastrophe. Die Stadt wurde ca. alle 50 Jahre von einem grösseren Erdbeben getroffen. Langsam machen wir uns auf den Weg zum Flughafen. Noch das Büssli bei Ken parkieren, dass es Stephan und Marliese im November 2025 wieder für ihre Ferien benützen können.
Auf der Passhöhe entdecken wir das antike Hotel Otira Stagecoach mit allerlei altem Zeugs ausgestellt. Alle WC, Bäder und Zimmer sind im ursprünglichen Stil erhalten. Da kann man lange durch die Gänge stöbern und immer wieder Neues entdecken.
Wir fahren nach Christchurch auf den Campingplatz, denn nun heisst es Büssli putzen und Koffer packen. Wir haben zum Glück noch etwas Zeit, geniessen den Pool, lesen in unseren Büchern.
In der Stadt besichtigen wir das Museum der Neuseeländischen Air Force. Hier sind viele ihrer Schmuckstücke ausgestellt und die Geschichte der Streikräfte wird erzählt. Am Nachmittag geht's zur Earthquake City. Ein Gedenkplatz und Ausstellung über das schwere Erdbeben welches die Stadt im Jahre 2011 heimgesucht hatte und viele Menschenleben gekostet hatte. Wenn man diese Geschichte kennt, erkennt man heute noch beschädigte Gebäude und Baulücken aus dieser Katastrophe. Die Stadt wurde ca. alle 50 Jahre von einem grösseren Erdbeben getroffen. Langsam machen wir uns auf den Weg zum Flughafen. Noch das Büssli bei Ken parkieren, dass es Stephan und Marliese im November 2025 wieder für ihre Ferien benützen können.
Fazit Neuseeland
Neuseeland ist wie eine grosse Schweiz. Jedoch ist hier (zum Glück) alles viel freier und friedlicher. Fast 7-mal so gross und die Hälfte Einwohner. Die eine Million Maoris sind sehr gut integriert und sehr freundlich (für uns Touristen). Alle Leute sind allgemein sehr freundlich und unkompliziert. Die Orte stellen viele kostenlose Stellplätze zur Verfügung inkl. WC Anlagen. Alles ist sehr sauber. Es liegt nirgends Abfall herum. Die Preise sind etwa 30% günstiger als in der Schweiz, jedoch ist dies unser teuerstes Land. Kaufen kann man hier alles inkl. Ersatzteilen. Der Verkehr ist sehr gechillt. Alle fahren gemütlich und rücksichtsvoll auf den meist guten Strassen.
Die beste Reisezeit ist Dezember bis April, dann ist es am wärmsten. Die Temperaturen sind max. wie in der Schweiz, eher kälter. Die Sonne ist aber unglaublich stark inkl. Sonnenbrandgefahr 😳🌞. Es ist auch viel wolkig und regnerisch. Ähnlich wie in der Schweiz. Neuseeland bietet viel Natur, Wasserfälle, Flüsse, gut markierte Wandertracks. Die Städte sind meist nicht sehenswert. Neuseeland ist kein Badeland. Das Meer kühl, wellig, nicht zum schnorcheln oder tauchen geeignet. Egal ob im Norden oder Süden. Dafür fliegt man besser in die Südsee. Wer jedoch viel grüne Natur liebt und gerne wandert, ist hier bestens aufgehoben.
Ich finde Neuseeland eine gute Option dem Winter in Europa zu entfliehen.
Neuseeland ist wie eine grosse Schweiz. Jedoch ist hier (zum Glück) alles viel freier und friedlicher. Fast 7-mal so gross und die Hälfte Einwohner. Die eine Million Maoris sind sehr gut integriert und sehr freundlich (für uns Touristen). Alle Leute sind allgemein sehr freundlich und unkompliziert. Die Orte stellen viele kostenlose Stellplätze zur Verfügung inkl. WC Anlagen. Alles ist sehr sauber. Es liegt nirgends Abfall herum. Die Preise sind etwa 30% günstiger als in der Schweiz, jedoch ist dies unser teuerstes Land. Kaufen kann man hier alles inkl. Ersatzteilen. Der Verkehr ist sehr gechillt. Alle fahren gemütlich und rücksichtsvoll auf den meist guten Strassen.
Die beste Reisezeit ist Dezember bis April, dann ist es am wärmsten. Die Temperaturen sind max. wie in der Schweiz, eher kälter. Die Sonne ist aber unglaublich stark inkl. Sonnenbrandgefahr 😳🌞. Es ist auch viel wolkig und regnerisch. Ähnlich wie in der Schweiz. Neuseeland bietet viel Natur, Wasserfälle, Flüsse, gut markierte Wandertracks. Die Städte sind meist nicht sehenswert. Neuseeland ist kein Badeland. Das Meer kühl, wellig, nicht zum schnorcheln oder tauchen geeignet. Egal ob im Norden oder Süden. Dafür fliegt man besser in die Südsee. Wer jedoch viel grüne Natur liebt und gerne wandert, ist hier bestens aufgehoben.
Ich finde Neuseeland eine gute Option dem Winter in Europa zu entfliehen.